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03.10.2011 von FB für DeutschlandSchweizÖsterreich

Wo zahlen Schweizer die höchsten Krankenkassen-Prämien?

Blog: Appenzell-Innerrhoden ist derjenige Kanton in der Schweiz, in dem die Krankenkassen-Prämien 2012 mit 5,5 Prozent am deutlichsten steigen.

Appenzell-Innerrhoden ist derjenige Kanton in der Schweiz, in dem die Krankenkassen-Prämien 2012 mit 5,5 Prozent am deutlichsten steigen. Allerdings sind die Prämien in konkreten Zahlen hier mit durchschnittlich 292,47 Schweizer Franken relativ niedrig. Die Bewohner anderer Kantone wie Basel-Stadt sind da schlechter dran. Ihre Prämien steigen um durchschnittlich 3,4 Prozent und liegen nun im Durchschnitt bei 500,44 Schweizer Franken pro Monat. Das ist Spitze im Vergleich der Kantone und das sind im Jahr knapp 2.500 Schweizer Franken mehr als in Appenzell-Innerrhoden. Möglicherweise relativieren sich die Unterschiede in Zukunft. Wer in den letzten Jahren zuviel für seine Krankenversicherung gezahlt hat, soll künftig durch den Prämienausgleich Geld zurückerhalten. Nicht jeder findet allerdings die Art und Weise gut, wie das geschehen soll.
Kantone mit günstigen und teuren Krankenkassen-Prämien
Monatlich über 400 Schweizer Franken zahlen Erwachsene durchschnittlich in den Kantonen Bern (416,27 CHF), Basel-Land (408,51 CHF), Genf (462,70 CHF), Tessin (407,09 CHF) und Vaud (418,83 CHF). Dabei haben sehr unterschiedliche Entwicklungen zu den aktuellen Zahlen in diesen Kantonen geführt. In den Kantonen Bern und Tessin sanken die Krankenkassen-Prämien um 0,6 beziehungsweise ein Prozent. Im Kanton Vaud stiegen sie um 1,5, in Basel-Land um 2,4 und im Kanton Genf gar um 2,9 Prozent. Besonders niedrige Krankenkassen-Prämien unter 300 Schweizer Franken im Monat zahlen 2012 Erwachsene der Kantone Appenzell-Innerrhoden und Nidwalden (292,27 CHF). In Nidwalden stiegen die Prämien um 3,6 Prozent. Im Durchschnitt für die gesamte Schweiz erhöhten sich die Prämien um 2,2 Prozent auf einen Durchschnittswert von 382 Schweizer Franken. Alle Zahlen beziehen sich auf Prämien für Erwachsene und auf Versicherungen mit Minimalfranchise von 300 Franken inklusive Unfalldeckung.
Diskussionen um den Prämienausgleich
Für Diskussionsstoff sorgt aktuell der geplante Prämienausgleich. Die Einwohner der acht schweizerischen Kantone Basel-Stadt, Genf, Jura, Neuchâtel, Thurgau, Tessin, Vaud und Zürich sollen zuviel gezahlte Prämien aus den Jahren 1996 bis 2011 zurückerhalten. Finanziert wird diese Massnahme von den Versicherten der übrigen Kantone. Die vierzehn Kantone Aargau, Appenzell-Innerrhoden, Appenzell-Ausserrhoden, Basel-Land, Fribourg, Glarus, Graubünden, Nidwalden, Schwyz, Schaffhausen, St. Gallen, Uri, Wallis und Zug haben sich jüngst in einer gemeinsamen öffentlichen Stellungnahme dagegen ausgesprochen, dass ihre Versicherten diesen Ausgleich finanzieren. Die Kantone geben der Regierung die Schuld an zuviel gezahlten Prämien. Sie sei ihrer Aufsichtspflicht gegenüber den Kassen nur ungenügend nachgekommen, heisst es. Andere Kantone wie Solothurn, deren Versicherte ebenfalls für den Prämienausgleich zur Kasse gebeten werden, sprechen sich dagegen für den Ausgleich aus, während der Verband ??santésuisse?? wiederum dagegen ist. Am Prämienausgleich scheiden sich die schweizerischen Geister.

Tags: Blog, Weblog, AllesKostenlos.ch

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Aufgenommen am: 03.10.2011
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