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29.09.2015 von FB für DeutschlandSchweizÖsterreich

Krankenkassen-Prämien steigen erneut um 4 Prozent

Blog: Prämienerhöhung in den Kantonen Seit Einführung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) vor 20 Jahren gehört es zum Herbstritual, dass der Ges...

Prämienerhöhung in den Kantonen

Seit Einführung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) vor 20 Jahren gehört es zum Herbstritual, dass der Gesundheitsminister die nächstjährige Prämienerhöhung ankündigt.  Nun ist es wieder so weit:  Wie erwartet steigen Krankenkassen-Prämien in der Schweiz im kommenden Jahr weiter an.

2016 werden die Krankenkassen-Prämien für Erwachsene durchschnittlich 4,0 Prozent teurer. Somit steigen die Krankenkassen-Prämien 2016 etwa gleich stark wie 2015. Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) bedeutet der Prämienanstieg pro Person monatliche Mehrkosten von rund 16.30 Franken. Etwas weniger stark erhöhen sich die Prämien für junge Erwachsene, nämlich um 3,6 Prozent. Der Anstieg für die Kinderprämien beträgt 3,9 Prozent.

Die Krankenkassen-Prämien unterscheiden sich in den einzelnen Kantonen. Laut dem BAG steigen die Prämien im Kanton Neuenburg mit 8,2 Prozent am stärksten Junge Erwachsene zwischen 19 und 25 Jahren zahlen 7,7 Prozent mehr, und die Kinderprämien steigen sogar um 14,1 Prozent.

Am tiefsten ist der ­Anstieg in Appenzell Innerrhoden, wo Erwachsene künftig 2,2 Prozent mehr und junge Erwachsene 0,1 Prozent mehr bezahlen müssen. Die Kinderprämien sinken als einzige schweizweit, und zwar um 2,1 Prozent.

Die beiden einwohnerstärksten Kantone Zürich (+3,6) und Bern (+2,8) liegen unter dem gesamtschweizerischen Schnitt. Auch unter 4 Prozent liegt die Kantonen Basel-Stadt, Glarus, Obwalden, St. Gallen, Thurgau, Uri und Zug. In den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Jura, Neuenburg, Nidwalden und Solothurn beträgt die Erhöhung über 5 Prozent, in den restlichen elf Kantonen zwischen 4 und 5 Prozent.

Mehr Transparenz für 2016

Gesundheitsminister Alain Berset kündigte gleichzeitig weitere Optimierungen im Gesundheitssystem an. «Nächstes Jahr tritt das Krankenversicherungsaufsichtsgesetz (KVAG) in Kraft. Dieses Gesetz bringt mehr Transparenz für die Versicherten.», so Bundesrat Berset. Laut BAG können damit auch übermässige Prämien gesenkt werden.

Konstante Prämienerhöhung

Seit Einführung des Krankenversicherungsgesetzes im Jahr 1996 erhöhte sich die Standardprämie um durchschnittlich 4,6 Prozent pro Jahr.  Allerdings ist zu beachten, dass sich nur wenige Personen mit dem Standardmodell versichern. Viele Versicherte bevorzugen alternative Prämienmodelle etwa mit höheren Franchisen oder dem Hausarztmodell. Gerade beim Hausarztmodell steigen gemäss BAG die Prämien 2016 überdurchschnittlich stark. Für den Gesundheitsexperten Michael Jordi , dass die Kosten pro Kopf künftig weiter steigen werden. «Weil die Leute immer älter werden, nehmen sie medizinische Leistungen länger und auch intensiver in Anspruch. »

Daher lohnt es sich, die Prämien zu vergleichen. Wer von einer beträchtlichen Prämienerhöhung betroffen ist, kann mit einem Versicherungswechsel oder dem Wechsel zu einem günstigeren Versicherungsmodell reagieren.

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Aufgenommen am: 29.09.2015
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