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12.08.2015 von FB für DeutschlandSchweizÖsterreich

Im Sommer gilt: Vorsicht vor Taschendieben!

Blog: Im Sommer muss man mit bis zu 50% mehr Taschendiebstahl-Fällen rechnen als in der kälteren Jahreszeit.

Im Sommer muss man mit bis zu 50% mehr Taschendiebstahl-Fällen rechnen als in der kälteren Jahreszeit. Das berichtete jüngst der Versicherer AXA Winterthur, der die Fallzahlen im Bereich ??Taschendiebstahl?? analysiert hat. Diese Fallzahlen steigen umso mehr, so der Versicherer weiter, je heisser der Sommer wird. Wie Taschendiebe arbeiten, zeigt derweil beispielsweise die Schweizerische Kriminalprävention. Und wie man sich vor Taschendiebstahl schützen kann, verrät ein Flyer des Polizeikonkordats Nordwestschweiz mit dem Titel ??Schutz vor Trick- & Taschendiebstahl??.
Vorsicht bei Festivals und an Samstagen
Wie sehr das Wetter und die Hitze des Sommers Einfluss auf die Anzahl der Taschendiebstähle in der Schweiz hat, zeigt die Analyse von AXA Winterthur sehr deutlich. Im eher mittelmässigen Sommer 2014 verzeichnete die AXA nur 28% mehr Diebstahl-Fälle als im Durchschnitt der restlichen Monate, während es im sonnenreicheren Sommer 2013 46% mehr waren, berichtet der Versicherer. Der einzige Grund für eine steigende Anzahl an Taschendiebstählen ist das warme Wetter jedoch nicht. Auch die Festivals und überfüllte Badis im Sommer tragen zu einer erhöhten Taschendiebstahlquote bei.

??Grössere Menschenansammlungen sind für Diebe der ideale Ort, um aktiv zu werden», so Stefan Müller, Leiter Schaden Sachversicherungen bei der AXA Winterthur. An einigen Tagen und bei einigen Veranstaltungen ist die Zahl der Taschendiebstähle laut Versicherer besonders hoch. So steigt die Zahl der Diebstahlschäden am Tag der Street Parade in Zürich auf das Doppelte der Diebstahlfälle an einem normalen Samstag. 2013 seien zusätzlich das Züri Fäscht, das Eidgenössische Turnfest in Biel sowie das Eidgenössische Schwing- und ?lplerfest in Burgdorf durch erhöhte Diebstahlzahlen aufgefallen, berichtet AXA Winterthur weiter. Der Tag mit den meisten Diebstahlschäden ist generell der Samstag mit 21% aller Fälle. Auf Platz 2 folgt der Freitag mit 17%, während die übrigen Wochentage auf eine durchschnittliche Diebstahl-Quote von 13 bis 14% kommen.
Noch ein bisschen Statistik
Weitere Zahlen zu Taschendiebstählen kommen vom Bundesamt für Statistik. Laut BFS gab es 2013 insgesamt 30.014 Fälle. 2014 waren es 24.659 Fälle und damit 17,84% weniger. Damit folgen die Taschendiebstähle einem allgemeinen Trend, denn auch die Komplettzahl aller Diebstähle (ohne Fahrzeugdiebstahl) ging von 1013 auf 2014 zurück: von 217.978 Fällen um 14,35% auf 186.708 Fälle. Das sind positive Entwicklungen. Allerdings ist beim Taschendiebstahl die Aufklärungsrate vergleichsweise gering. Sie lag 2013 bei 4,4% und 2014 sogar nur bei 3,5%. Die meisten Fälle von Taschendiebstahl bleiben also unaufgeklärt.

Verwandt mit dem Taschendiebstahl ist der Trickdiebstahl, bei dem das Diebstahlopfer aber aktiv vom Dieb oder einem Mitglied des Diebesteams abgelenkt wird, damit der Diebstahl gelingt. 2013 gab es 6.280 solcher Diebstähle. 2014 waren es insgesamt 15,62% weniger Fälle und zwar 5.299. Die Aufklärungsrate liegt beim Trickdiebstahl höher als beim Taschendiebstahl: 2013 lag sie bei 9,6% und 2014 bei 13,5%.
Treffen Sie Sicherheitsmassnahmen
Völlig gefeit ist man nie gegen Taschendiebstahl. Aber man kann das Risiko deutlich reduzieren, wenn man weiss, wie Taschendiebe arbeiten, und welche Vorkehrungen ihnen die ??Arbeit?? erschweren. Oftmals arbeiten Taschendiebe im Team, wobei der Späher das Opfer aussucht, schreibt die Schweizerische Kriminalprävention dazu. Zusätzlich gehört der eigentliche Taschendieb zum Team. Er stiehlt und übergibt das Gestohlene der dritten Person, die mit dem Diebesgut verschwindet.

Tipps, wie man einem Taschendiebstahl vorbeugt, gibt der Flyer ??Schutz vor Trick- & Taschendiebstahl?? des Polizeikonkordats Nordwestschweiz. Der Flyer rät dazu, das Portemonnaie in einer abschliessbaren Innentasche zu tragen, keine grossen Geldbeträge mit sich zu führen, Geldbeträge in der Kleidung zu verteilen, die ?ffnung von Handtaschen gegen die Körperseite zu tragen und generell Gedränge zu meiden.

Tags: Blog, Weblog, AllesKostenlos.ch

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Aufgenommen am: 12.08.2015
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